Sakramente

In der Tradition der römisch-katholischen Kirche gibt es sieben heilige Sakramente. Falls Sie eines der Sakramente empfangen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit unserem Sekretariat auf. Folgende werden in unserer Pfarrei begleitet:

Taufe

In der Taufe berühren wir den Ursprung und die Quelle unseres Lebens: Wir feiern das Leben als Geschenk von Gott und sagen Ja zu seinem Segen für uns und einer beginnenden Geschichte mit Gott.

Die Taufe ist ein Sakrament, Zeichen des Handeln Gottes an uns Menschen. Zugleich ist sie Beginn des Weges mit Jesus Christus in einer konkreten Gemeinschaft von Christinnen und Christen: Durch die Taufe wird jede und jeder ein Teil der Kirche heute.

Sind Sie neu Eltern geworden? Wir freuen uns mit Ihnen über die Geburt Ihrer Tochter, Ihres Sohnes! Haben Sie Interesse an der Taufe Ihres Kindes – gleich in welchem Alter – z.B. als Baby, vor Schuleintritt, der Erstkommunion oder der Firmung? Sind Sie als Erwachsene/r interessiert den christlichen Glauben kennen zu lernen und sich taufen und firmen zu lassen? Wir beraten Sie gerne. Sie können sich auch gerne melden, wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob ihr Kind getauft werden soll: Es besteht die Möglichkeit, das Kind in einer einfachen Feier segnen zu lassen.

In der Pfarrei St. Franziskus feiern wir gemeinschaftliche Tauffeiern jeweils an bestimmten Sonntagen.

 

Daten 2019

 

17.11.       8.12.      22.12.

Bitte melden Sie sich frühzeitig, mindestens aber 3 Wochen vor dem Tauftermin bei uns. Gerne vereinbaren unsere Seelsorgenden einen Termin für ein persönliches Gespräch mit Ihnen.

Die Feier der Taufe

Erstkommunion
Eucharistie in Schale

In der Eucharistiefeier erleben wir die Gemeinschaft mit Gott und miteinander, wir versammeln uns um den Altar und spüren im Gedenken an das Abendmahl Jesu unserem Auftrag in der Welt nach: Im Hören des Wortes Gottes, im Brechen des Brotes, im Singen und Beten, im Danksagen und Bitten . In der Eucharistiefeier bleibt Christus gegenwärtig. Sie bildet das Zentrum der Gemeinschaft der Kirche und ist zugleich ihre Kraftquelle.

In der Erstkommunionfeier empfangen unsere Kinder zum ersten Mal Jesus Christus in den Zeichen von Brot und Wein.
Die Kinder der dritten Klasse sind herzlich eingeladen, sich auf den Empfang der ersten heiligen Kommunion vorzubereiten.

Der Weg zur Erstkommunion

Der Weg zur Erstkommunion findet ausserhalb der Schulzeit in unserer Pfarrei statt.

Die Erstkommunion findet jedes Jahr, an einem Sonntag nach Ostern statt.

Die Vorbereitungen für die Erstkommunion für die Kinder und Eltern beginnen im Vorjahr bei Gruppenmüttern und in den Liturgien.

Die Erstkommunion wird organisiert von Frau Cornelia Schumacher.

Weitere Infos

Firmung

Im Sakrament der Firmung wird uns Stärkung durch den Heiligen Geist für unseren Lebens- und Glaubensweg zugesprochen. Der Heilige Geist ist wie ein Funken, der zündet. Er will Bewegung in unser Leben bringen und uns für das Leben begeistern. Er hilft uns, unserem ganz persönlichen Lebensweg auf die Spur zu kommen. „Was ist meine Begabung? Was kann ich besonders gut? Was liegt mir?“ Gemeinsam möchten wir uns immer wieder auf die Frage einlassen „Was kann ich bringen? Welche Aufgabe wartet im Leben auf mich?“ anstelle der Frage: „Was bringt es mir?“ Wir freuen uns, wenn in der Firmvorbereitung „ein guter Geist weht“ indem sie Raum bietet für uns, so wie wir sind. So wie auch der Heilige Geist uns bei der Firmung durchdringt und annimmt mit unseren Schwächen und Besonderheiten.

Gefirmt sein heisst „be- und gestärkt sein“. Gott ruft und sendet nicht nur, er schenkt auch die Kraft, die ich für meinen Auftrag in der Welt brauche.

Religions- und Firmunterricht  ab der 1. Sek

Die Jugendlichen unserer Pfarrei werden während 3 Jahren auf die Firmung vorbereitet:

In der 1. Sek werden die Jugendlichen zu 4 Projekttagen eingeladen.

In der 2. Sek treffen wir uns wöchentlich für eine Schulstunde.

In der 3. Sek findet der Firmkurs mit Blockveranstaltungen statt.

Firmunterricht

Trauung
Eheringe

Schön, dass Sie sich trauen…

ein Zeichen voreinander und vor Gott zu setzen: ‚Wir gehören zusammen und möchten zusammen bleiben.‘

Die Ehe ist ein Sakrament, ein sichtbares Zeichen Ihrer Liebe und der Nähe Gottes. Sie spenden sich als Brautpaar dieses Sakrament gegenseitig – im Vertrauen aufeinander und auf Gottes Liebe und Treue.

Bei der kirchlichen Trauung kommen Ihr Vertrauen, das Vertrauen in Gott und Gottes Vertrauen in Sie als Person und Paar zum Ausdruck. Gerade in schwierigen Zeiten des gemeinsamen Lebensweges kann dieses verbindende und verbindliche Ja-Wort aller zum Tragen kommen. Die Eheleute dürfen darauf vertrauen, dass Gott sie unterstützend und helfend begleitet. Gott ist treu: Gottes Zusage und Liebe gilt uns für immer und wird nicht zurückgenommen.

Dies ist der Kern der christlichen Ehe, die als lebenslanger und unauflösbarer Bund angelegt ist. Weil aber in jeder Form des Zusammenseins nicht nur die unerschütterliche Liebe Gottes, sondern auch unsere Unvollkommenheit und die zerbrechliche Liebe des Menschen mitwirkt, ist auch in der Ehe nicht alles stets unerschütterlich. Die Kirche nimmt dies ernst und bietet Begleitung und Beratung auch in Krisenzeiten an. Eine Trauung im heutigen globalen Kontext stellt die Kirche, Christinnen und Christen vor zusätzliche Herausforderungen: Sie räumt daher einer Liebe in der gegenwärtigen Vielfalt der Konfessionen und Religionen in hohem Mass Raum ein.

Der Weg zur Trauung

Versöhnung
Kreuz und Bibel als Symbol der Vergebung und Versöhnung

Das Leben hat seine Herausforderungen – immer wieder neu. Es birgt unterschiedliche Überraschungen, manchmal Streit, kleine Mogeleien, grössere Tragödien und kleinere Unstimmigkeiten.

Vom kleinen Kind bis zum alten Greis – wir alle wissen, dass wir immer wieder mal etwas falsch machen, dass wir uns voll bewusst oder auch unbeabsichtigt verkehrt entscheiden. Dadurch kommt das Leben manchmal in eine „Schieflage“: Ein ungutes Gefühl entsteht im Bauch und im Herzen. Wie schaffe ich es da wieder raus? Was kann ich tun?

Jesus sagt uns, dass wir immer wieder umkehren dürfen, denn Gott ist wie ein liebender Vater, der auf uns wartet, der uns immer wieder eine Chance zum Neuanfang gibt.

Das Sakrament der Busse versöhnt uns mit Gott und befähigt uns zur Versöhnung mit unseren Mitmenschen. Es bietet die Möglichkeit, über das eigene Leben nachzudenken und in geschützter Atmosphäre vor Gott loszulassen, was belastet.

Sie können das Sakrament der Versöhnung erfahren in den gemeinschaftlichen Bussfeiern und im  Beichtgespräch mit einem Priester.

Ebenso besteht die Möglichkeit, mit einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger ihres Vertrauens, ein seelsorgerisches Gespräch zu führen. Nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

 

Krankensalbung

Die Krankensalbung ist das Sakrament, in dem Jesus Christus uns berührt, heilt, stärkt, ermutigt, aufrichtet und uns neu mit Gott verbindet.

Die Krankensalbung stützt uns in der Krankheit und will unser Vertrauen auf Gott festigen. Das Sakrament sagt uns zu: Gott ist bei uns – besonders auch dann, wenn es schwer wird. Die Krankensalbung ermutigt im Kampf für die Wiedererlangung der Gesundheit und gibt Kraft. Sie ist ein stärkendes Sakrament, das jeder Christ bei Krankheit, bei nachlassenden Lebenskräften, in schwierigen Lebenssituationen oder vor schwerwiegenden Operationen empfangen kann. Sie ist ein Sakrament, das man mehrmals empfangen kann! Denn die Krankensalbung ist ein Zeichen des Aufrichtens, nicht das der letzten Stunde.

Die Krankensalbung wird auf Anfrage hin in Altersheimen und Spitälern und als Gemeinschaftsfeier einmal jährlich im Gottesdienst gespendet.

Abschied nehmen

Für immer Abschied zu nehmen, ist für uns Menschen eine Herausforderung. Schon immer hoffen Menschen auf Wege, die den Tod überschreiten, sucht der Mensch nach Alternativen, nicht zuletzt, um Sterben und Tod erträglicher und menschlicher zu gestalten. Vielen hilft der Glaube an einen Gott, der uns die Auferstehung verheissen hat und im Tode auffängt, der uns in Geburt und Taufe Leben für immer geschenkt hat. Dieses nimmt Gott von sich aus nicht zurück und so dürfen wir eine grosse Hoffnung haben.

Wenn Sie als Mitglied unserer Pfarrei von einem Todesfall betroffen sind, möchten wir Seelsorgenden für Sie in Ihrer Trauer Ansprechpersonen sein. 

Wenn Sie in einer unserer Kirchen einen Trauer- oder Abschieds-Gottesdienst feiern möchten, sind Sie uns willkommen. Gerne begleiten wir Sie zur Trauerfeier oder Beisetzung von Sarg oder Urne auf den Friedhof Hörnli, den Gottesacker in Riehen oder auf einen der anderen Friedhöfe in unserer Gegend. Auch für andere Formen des Abschieds sind wir grundsätzlich offen. 

Die kirchliche Bestattung. Eine Informationsschrift der Basler Kirchen

Was tun, wenn jemand gestorben ist?

Dann melden Sie sich bitte beim zuständigen Pfarramt Ihres Wohnortes. Erkundigen Sie sich nach den für eine Trauerfeier zeitlichen Möglichkeiten, erst recht, wenn Sie ein bestimmte Seelsorgerin bzw. einen bestimmten Seelsorger für die Begleitung wünschen. Haben Sie aber Verständnis dafür, dass sowohl die Seelsorgenden als auch das Zivilstandsamt bei der Wahl von Terminen nicht völlig frei sind und auf alle Wünsche eingehen können. Machen Sie einen Termin für ein vorbereitendes Gespräch im Pfarramt ab.

Melden Sie sich beim Bestattungsamt und legen Sie die Art, Zeit und Ort der Bestattung bzw. Trauerfeier fest.

Wie gestalten Sie die die Trauerfeier?

Im Gespräch mit Ihnen werden wir nach einem Weg suchen, das Leben des verstorbenen Menschen in angemessener Form zu würdigen und die christliche Botschaft in ihrem Hoffnungsreichtum und ihrer menschlichen Tiefe in die Stunde des Abschieds hinein zu tragen.

Im Trauergespräch, bei dem wenn möglich die engsten Angehörigen dabei sind, wird der Ablauf der Trauerfeier besprochen (Musik, Lebenslauf u.a.), was Ihnen wichtig ist und was Ihnen beim Abschiednehmen Stütze sein kann.

Ein guter Lebenslauf muss weder Daten aneinander reihen noch den „Neugierigen“ bisher Unbekanntes enthüllen. Vielleicht gibt es erwähnenswerte Episoden aus dem Leben des Verstorbenen, vielleicht hat etwas dieses Leben in ganz besonderer Weise geprägt, vielleicht wollen die Angehörigen ihm schlicht noch ein paar persönliche Worte mit auf den Weg geben…? Die Gestaltung des Abschiedes kann sehr reichhaltig oder auch sehr einfach sein.

Worte von Seiten der Angehörigen und Hinterbliebenen können eine grosse Bereicherung für die Abschiedsfeier und eine gute Gelegenheit zum Gespräch sein.

 

Kontakt:

Sekretariat

info@stfranziskus-riehen.ch oder 061 641 52 22